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	<title>Schneemann entspannt</title>
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		<title>Hallo lieber MORGEN</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 15:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie man neue Routinen einführt. Ein neuer Tag &#8211; und wie du ihn startest, kann deinen ganzen Tag bestimmen. Magst du neue Routinen ausprobieren für einen entspannteren Start? Hier sind einige Tipps für dich: Bleibe noch &#8211; Bevor du dich aus dem Bett erhebst, bleibe einige Momente liegen und spüre deinen Körper, deinen Atem. Lass [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Wie man neue Routinen einführt. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">E<strong>in neuer Tag &#8211; und wie du ihn startest, kann deinen ganzen Tag bestimmen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Magst du neue Routinen ausprobieren für einen entspannteren Start?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier sind einige Tipps für dich:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibe noch &#8211; Bevor du dich aus dem Bett erhebst, bleibe einige Momente liegen und spüre deinen Körper, deinen Atem. Lass dir Zeit wirklich aufzuwachen. Vielleicht magst du die Hände auf den Bauch legen, die Wärme spüren, einige Atemzüge machen. Und &#8211; nimm einfach dich als Mensch wahr, ohne Rolle oder Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufstehen &#8211; auch dies kannst du mit einer Portion Achtsamkeit tun. Nimm wahr, wie du dich aus dem Bett aufrichtest, deine Füsse auf den Boden stellst, und langsam ins Bad oder Küche gehst. Lass dich nicht hetzen. Nimm deine Füsse wahr, den Kontakt mit dem Boden. Spüre deinen Atem, wie er sich ändert mit der Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewegen &#8211; Wenn du magst, strecke dich ausgiebig, öffne vielleicht auch das Fenster weit für einige Momente und geniesse den Morgen, das Vogelgezwitscher oder was du sonst siehst, hörst, riechst, spürst. Wer es gern sportlicher mag, kann einige Yoga &#8211; oder Dehnübungen machen, 2, 3 oder vielleicht schon 15 Minuten sind gut &#8211; Probiere aus, und die Regelmässigkeit machts!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Sinne einsetzen &#8211; Dein erster Schluck Kaffee, Tee oder das Duschen am Morgen &#8211; auch dies kannst du in Ruhe und mit allen Sinnen geniessen. Dein Geist ist vielleicht schon bei der Arbeit, Kindern oder sonstwo. Bemerke dies und fokussiere dich immer wieder von Neuem auf das, was du tust. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgenmeditation – Ideal kann es sein, wenn man am Morgen nach dem Aufstehen meditierst. Meditation am Morgen ist wohltuend, und bringt dich sanft in den Tag. Du bist noch frisch und es gab noch keine Ablenkungen vom Tag. Es stärkt deine Achtsamkeit und lässt dich mit einem ruhigen Geist starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habit Stacking – Sinnvoll verbinden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habit Stacking bedeutet: wir können unseren inneren Schweinehund überwinden, indem wir Routinen mit bestehenden Gewohnheiten verknüpfen. Zum Beispiel können wir uns einen günstigen Zeitpunkt am Morgen suchen und überlegen, mit welcher Gewohnheit sich das neue Vorhaben &#8211; zb Meditation, Yoga &#8211; gut kombinieren lässt. Warum nicht einfach ein paar Kniebeugen während des Zähneputzens ? Oder achtsames Sitzen am Tisch mit dem heissen Kaffee vor einem, und nur da sein für 1 Minute, den Körper wahrnehmen? Die gewohnte Tätigkeit erinnert daran, das Vorhaben durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich zu viel aufs Mal vornimmt, scheitert eher. Also, auch hier – weniger ist mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür ist es gut, etwas Geduld aufzubringen und durchzuhalten. In einer Studie kam heraus, dass es durchschnittlich 66 Tage dauert, bis man ein neue Handlung automatisch ausführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dranbleiben lohnt sich – und eine neue Gewohnheit wird zu einer Routine, über die wir dann gar nicht mehr nachdenken – wie Zähne putzen am Abend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Spass beim Ausprobieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Lioba</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Selbstfreundlichkeit wirkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe für sich]]></category>
		<category><![CDATA[Mindful Self Compassion]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfreundlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erlebe mehr Freude. Finde Glück in dir.   Selbstliebe bedeutet, dass ich mit mir selbst so umgehe und rede, wie ich es mit einer guten Freundin/guten Freund tun würde. Hand aufs Herz &#8211; wie ist es bei dir? Wie sprichst du mit dir, wenn dir ein Fehler unterlaufen ist? Was denkst du über dich? Wie fühlst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erlebe mehr Freude.</strong> <strong>Finde Glück in dir.  </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstliebe bedeutet, dass ich mit mir selbst so umgehe und rede, wie ich es mit einer guten Freundin/guten Freund tun würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hand aufs Herz &#8211; wie ist es bei dir?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sprichst du mit dir, wenn dir ein Fehler unterlaufen ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was denkst du über dich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie fühlst du dich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es einen Unterschied, wie du mit dir umgehst oder wie du mit einer anderen Person reden, umgehen würdest, der sowas passiert ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Selbsterforschung wird mit grosser Wahrscheinlichkeit zeigen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist meistens strenger mit dir selbst als mit anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist das so? Und können wir dagegen etwas tun?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten wir das überhaupt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstfreundlichkeit&nbsp;und die Liebe zu sich selbst ist eine gesunde Basis, die dich befähigt, mehr Mitgefühl und Weichheit in dein Leben zu bringen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitgefühl&nbsp;für deine Schwächen und Eigenheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr&nbsp;Akzeptanz&nbsp;für dich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es ist ok, so wie ich bin.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kannst du diesen Satz vor dem Spiegel mit voller Überzeugung von Herzen aussprechen.&nbsp;Versuchs mal einfach&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärkung von Selbstliebe hat vielfältige Wirkungen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir setzen uns für uns ein, nehmen unsere Grenzen besser wahr, sind liebevoller und selbstsicherer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Studien zeigen, (u.a. von der Uni Leipzig mit Tania Singer), dass sich das Kultivieren von Selbstfreundlichkeit&nbsp;und Selbstmitgefühl</p>



<p class="wp-block-paragraph">(im Rahmen eines mehrwöchigen Programms wie Mindful Self Compassion) sich&nbsp;positiv auf die Zufriedenheit und das Glücksempfinden&nbsp;auswirkt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch depressive Episoden, Empfindungen von Angst oder Stress verringerten sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Entwicklung und Stärkung von Selbstliebe gibt es im September diesen 4 teiligen Kurs in Basel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SELF COMPASSION KURS</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag 18 &#8211; 19.30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten: 4.9. / 11.9. / 18.9. / 25.9.2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosten: Fr. 190</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Praxis Vera Plattner, Kohlenberg 5, Basel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle geeignet, auch als Fortsetzung eines MBSR-Kurses.</p>
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		<title>Hindernisse in der Meditation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 19:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So gehst du damit um&#160; Wir kennen es alle – in der Meditation gibt es viele Hindernisse, die es nicht immer so leicht machen, auf dem Kissen zu bleiben. Es ist gut, diese Hindernisse zu kennen. Und sich bewusst zu machen, dass es allen so geht, es einfach menschlich ist! Dann fällt es uns leichter, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://schneemann-entspannt.ch/wp-content/uploads/2022/09/IMG_5524-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4580" srcset="https://schneemann-entspannt.ch/wp-content/uploads/2022/09/IMG_5524-980x653.jpg 980w, https://schneemann-entspannt.ch/wp-content/uploads/2022/09/IMG_5524-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So gehst du damit um</strong><strong>&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen es alle – in der Meditation gibt es viele Hindernisse, die es nicht immer so leicht machen, auf dem Kissen zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gut, diese Hindernisse zu kennen. Und sich bewusst zu machen, dass es allen so geht, es einfach menschlich ist! Dann fällt es uns leichter, diese „da sein zu lassen“ und ihnen freundlich zu begegnen. So gut es eben geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die fünf klassischen Hindernisse in der Meditation sind:</strong></p>



<ol class="wp-block-list" type="1"><li><strong>Verlangen, Begehren, Gier</strong>: In der Meditationspraxis zeigt sich dies, indem wir angenehme Gefühle oder Empfindungen erleben wollen.</li><li><strong>Aversion, Abneigung, Widerstand</strong>: Das Gegenteil von Begierde, und einfacher zu erkennen. Wir wollen etwas nicht haben, verurteilen, langweilen uns oder ärgern uns. Hass, Wut, Angst sind ebenso Formen der Abneigung. 3.</li><li><strong>Schläfrigkeit, Trägheit,&nbsp;Mattheit</strong>: Ein häufiges Phänomen – wir werden einfach schläfrig oder matt, und können uns kaum noch aufrecht halten.</li><li><strong>Ruhelosigkeit, Unruhe, Sorge</strong>: Uns zu sorgen, Probleme heraufbeschwören, darin sind wir recht gut. Auch über etwas, das noch gar nicht passiert ist. Aber auch das darf wieder gehen…</li><li><strong>Zweifel, Skepsis, Bedenken</strong>: Es heisst, das sei das schwierigste Hindernis. So zweifeln wir am Sinn, am Lehrer und am Nutzen der Meditation.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Tritt eines der Hindernisse auf, dann leiden wir normalerweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch können wir einen weisen Umgang damit finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achtsamkeit heisst, das anzunehmen, sich dem zuzuwenden. Wir können lernen, uns nicht reinziehen zu lassen von dem starken Gefühl, sei es Gier, Aversion, Mattigkeit oder Zweifel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die ÜBUNG &nbsp;R.A.I.N. ist hilfreich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist alltagstauglich &#8211; und nicht nur in der Meditation, sondern auch im Alltag können wir mit unwillkommenen Empfindungen, Gedanken und Gefühlen umgehen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>R</strong><strong> – Recognize oder Anerkennen</strong>: Wir werden uns bewusst, was jetzt gerade da ist: Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken können wir identifizieren als das, was sie sind. Hilfreich ist, dies zu benennen: „Da ist Widerstand.“ Da ist Bewerten.“</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>A</strong><strong> – Allow/Accept oder Zulassen/Akzeptieren</strong>: So gut es geht, damit sein. Wir geben allem die Erlaubnis, da zu sein. Wir versuchen, nichts zu ändern. Egal, ob etwas angenehm oder unangenehm ist, wir lassen es sein. Die Erfahrung, die wir machen, können wir akzeptieren lernen. Das, was da ist, kann in dem freundlichen Raum des Gewahrseins da sein.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>I</strong><strong> – Investigate oder Erforschen</strong>: Was passiert jetzt? Die eigene, innere Erfahrung mit interessierter Aufmerksamkeit untersuchen. Etwa, hinzuspüren, welche Empfindung es auslöst? Welche Gefühle sind da? Und welche Gedanken begleiten das Hindernis, das sich zeigt? Wie stehe ich dazu – will ich es weghaben? Mich ablenken? Und was geschieht mit der Zeit, wenn ich mich dem zuwende?</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>N</strong><strong> – Non-Identifiy oder Nicht-Identifikation</strong>: Wir machen uns bewusst, dass wir nicht die Gedanken oder Gefühle SIND. &nbsp;Wir können sagen: „Da ist Trauer“, aber ich BIN nicht die Trauer, oder die Wut. Und stellen fest, aha, so fühlt sich das im Körper an. Wir desidentifizieren uns von dem, was da ist – eine der Hauptwirkungen von Achtsamkeit.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Freude beim Ausprobieren.</p>
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		<title>Glück finden</title>
		<link>https://schneemann-entspannt.ch/glueck-finden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ist das, was wir in uns und in unser Gehirn aufnehmen – unser grundlegendstes Gut.“ (Rick Hanson, Hirnforscher) (Bild &#171;der Traum&#187; von Sibylle Laubscher, Kunstmalerin Arisdorf. www.sibyllelaubscher.ch) Die Welt spielt verrückt.&#160;Und wir sehen einmal mehr mit Schrecken auf das Geschehen. Und verstehen einmal mehr die Menschen nicht. So geht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ist das, was wir in uns und in unser Gehirn aufnehmen – unser grundlegendstes Gut.“ (Rick Hanson, Hirnforscher)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Bild &#171;der Traum&#187; von Sibylle Laubscher, Kunstmalerin Arisdorf. www.sibyllelaubscher.ch)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt spielt verrückt.&nbsp;Und wir sehen einmal mehr mit Schrecken auf das Geschehen. Und verstehen einmal mehr die Menschen nicht. So geht es mir jedenfalls.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da scheint es fast schon &#171;vermessen&#187;, da etwas über das Glück zu schreiben. Jedoch ist es für uns auch wichtig, Dankbarkeit und schöne Momente wahrzunehmen. Nicht aus Egoismus, sondern, um Kraft zu tanken, für Mitgefühl und um Klarheit zu finden, um uns für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Wir haben Einfluss, auch wenn es halt nur im Kleinen ist, im direkten Umfeld, in der Familie und im Alltag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist entscheidend, wie wir denken, was wir tun, oder was wir unterlassen.&nbsp;Achtsamkeit kann helfen &#8211; damit wir klar sind, bewusst, handlungsfähig und mutig genug für eine ungewisse Zukunft. Denn, sie war ja immer ungewiss, nur haben wir uns in vielleicht gern in &#171;falscher&#187; Sicherheit gewiegt. Wir können auch &#171;nur verlieren&#187;, denken wir jetzt vielleicht auch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir gewinnen jedoch sicher einiges: Mut, Mitgefühl und ein Gefühl der Verbundenheit. Vielleicht auch an Einsicht, was wirklich wichtig ist für uns und für die Welt. Achtsamkeit hilft, das Schreckliche besser auszuhalten, das, was eben grad da ist, anstatt in einer Art Schock-Starre zu fallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier mein Vorschlag für Alltagsübungen, die uns stärken und erfreuen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In sich Hineinlächeln</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Muskeln, deren Anspannung sofort zur Entspannung im Körper führt: Muskeln, die wir zum Lächeln brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Setze für dich allein ein Lächeln auf. Verfolge den Verlauf des Lächelns. Spüre, wie die angenehme Anspannung im Mund dazu führt, dass sich Anspannung im Halsbereich löst. Dein Lächeln setzt sich in allen Körperteilen fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso ist <strong>Dankbarkeit</strong> ein starkes Mittel. Es ist ein Gefühl, das schnell zu erzeugen ist und alle negativen Gedanken überlagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denke bei einer Belastung, die du gerade mit dir herumträgst, spontan an drei Dinge, für die du dankbar bist. Fühle diese Dankbarkeit konkret. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder so&#8230;?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tue eine Woche lang jeden Tag … im Geheimen etwas Gutes.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sollte etwas sein, das für jemand anderen notwendig oder angenehm ist. Tue es anonym. Gute Taten können ganz einfach sein: Abfall vom Bürgersteig aufheben, eine Süßigkeit oder eine Tasse Tee auf dem Schreibtisch eines Kollegen hinterlassen, im Büro die Kaffeeküche aufräumen, einem alten Menschen die schwere Einkaufstüte tragen, oder auch nur jemandem ein ernst gemeintes Kompliment machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es muss keine große Sache sein und kostet nicht viel Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Synapsen des Glücks schaffen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fokussieren wir uns auf dankbare, liebevolle Gedanken, werden die dafür zuständigen Nervenbahnen im unseren Gehirn stimuliert. Das führt dazu, dass es uns immer leichter fällt, diese positiven Dinge wahrzunehmen und zu verinnerlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso funktioniert es auch umgekehrt: Wenn wir unsere geistige Haltung gezielt und bewusst ausrichten, ändern wir unser Gehirn. Wir stärken genau die Verbindungen im Gehirn, die wir mehr im Fokus haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Umstand können wir uns in der Achtsamkeitspraxis zunutze machen. Einfach, indem wir uns bewusst positive Dinge merken oder einfach dankbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbarkeit macht uns zudem „reicher“ – wir fühlen uns mit anderen verbunden, stärken unser Mitgefühl und fühlen uns nicht mehr als „Mangelwesen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und &#8211; Du kannst nicht dankbar sein und zugleich frustriert oder besorgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Freude beim Ausprobieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Sinne wünsche ich dankbare Gesichter und glückliche Momente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlich, Lioba</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS.: Das farbenfrohe Bild „Der Traum“ von meiner Freundin, der Kunstmalerin Sibylle Laubscher, macht mich einfach glücklich. (Öl auf Leinwand,&nbsp;<a href="http://www.sibyllelaubscher.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.sibyllelaubscher.ch</a>)</p>
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		<title>Loslassen&#8230;? Noch so gerne!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 12:47:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschergeist]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Neugier]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ach, lass doch einfach los..! Der Rat, den wir gern schon gegeben haben oder eher ungern hören, nützt meist kaum. Denn etwas loszulassen, fällt den meisten von uns schwer.&#160;Aufgeben, Dinge loslassen, kann bitter sein. Widerstand ist eine menschliche Reaktion. Jedoch verstärkt der Unwille das Anhaften an der Situation wie den Widerstand. Das Unangenehme, dass wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading">Ach, lass doch einfach los..! Der Rat, den wir gern schon gegeben haben oder eher ungern hören, nützt meist kaum. Denn etwas loszulassen, fällt den meisten von uns schwer.&nbsp;<br>Aufgeben, Dinge loslassen, kann bitter sein. Widerstand ist eine menschliche Reaktion. Jedoch verstärkt der Unwille das Anhaften an der Situation wie den Widerstand. Das Unangenehme, dass wir gerne loslassen wollen, gedeiht dann erst recht, denn wir geben ihm unsere ganze Aufmerksamkeit. Einfach gesagt gilt die Formel: Je mehr Widerstand, desto mehr Anhaftung.&nbsp;<br><br>Der ehemalige buddhistische Mönch der Theravada Tradition und Meditationslehrer Matthias&nbsp;Dammavaro&nbsp;Jordan erklärt, dass&nbsp;Loslassen ein dreiteiliger Prozess&nbsp;ist:</h5>



<h5 class="wp-block-heading">1.&nbsp;Kommenlassen.&nbsp; „Kommenlassen ist eine innere Haltung des Erlaubnisgebens: Das Thema, das wir eigentlich loslassen wollen, laden wir in unseren Bewusstseinsraum ein, und zwar vollständig. Vielleicht mit einem Interesse, es kennen lernen zu wollen. Ganz freundlich und ohne Widerstand. Es darf sich Raum nehmen, da sein, sich melden, sich fühlen lassen mit allem, was es mitbringt. Wir lassen alles an diesem Thema kommen. Dann ist es da.“&nbsp;<br>In der Meditation üben wir dies, Wir geben allem einen „freundlichen Raum“, wie ich auch oft so schön sage. Wir freunden uns an mit dem Unangenehmen, damit es seine Macht über uns verliert. Neugier und ein Forschergeist sind dafür hilfreich. Diese Übung hilft, sich dann auch im Alltag weniger zu verstricken.</h5>



<h5 class="wp-block-heading">2. Seinlassen. Damit meinen wir das Nicht-Bewerten. Keine Reaktivität. Das Thema, die Situation ist da und wir lassen es da sein. Dieses „Seinlassen“ beinhaltet etwa so Jordan: „Wir sind weder zugeneigt noch abgeneigt, sondern lassen es so sein, wie es gerade ist, genau so. Was ist das Ding und wie heisst es? Was ist seine Bedrohlichkeit? Hat es mir etwas zu sagen? Ist es immer gleich oder ändert sich etwas daran, wenn es einfach nur da sein darf? Sehe ich die Grenze dieses Themas? Kann ich auch sehen, dass es um dieses Thema herum Raum gibt? Dass ich dieses Thema zwar habe, aber es nicht bin?“</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Der letzte Satz dieses Zitates deutet auf eine wichtige Erkenntnis hin, vielleicht die wichtigste, die wir durch Meditation und Achtsamkeit gewinnen: Man „ist“ nicht das, was man denkt und fühlt. Ich erlebe etwas, aber ich muss mich nicht damit identifizieren. Ich erlebe Wut, ich „bin“ aber nicht die Wut.&nbsp;Diese&nbsp;Desidentifikation&nbsp;sei gar eine der Hauptwirkungen der Achtsamkeitsmeditation,&nbsp;sagen Forscher. Desidentifikation hilft, die nötige Distanz zum Geschehen oder zu Gedanken und Gefühlen zu erhalten.</h5>



<h5 class="wp-block-heading">3. Das eigentliche Loslassen Es ist keine aktive Handlung, sondern vielmehr ein&nbsp;Sichlösen vom Thema. „Es hört sich komisch an, aber manchmal wollen Dinge einfach nur ihre Beachtung und Aufmerksamkeit und dann lassen die Themen Sie los. Vielleicht nicht sofort oder komplett, aber sie lockern ihre Eisenhand und Sie können etwas Erleichterung verspüren“, erklärt Jordan.&nbsp;Mut, zu dem zu werden, der wir sindAnnehmen und Loslassen ergänzen sich. Wir müssen zuerst etwas annehmen, bevor wir loslassen können. Und wir müssen loslassen, um Neues annehmen zu können. Eine Krise braucht es manchmal dafür, wie Corona, meist sind es jedoch persönliche Krisen, die uns zwingen, etwas loszulassen, etwas zu ändern. Wenn wir uns total erschöpft haben, ist es diese Ohnmacht, die uns zwingt, loszulassen. Last, Anspannung dürfen jetzt abfallen. Es tut auch gut, erschöpft liegen zu bleiben, und die Erlaubnis zu bekommen, wieder „zu sich zu kommen“.</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Neues entsteht. Allerdings wissen wir nicht genau, wohin der Weg führt. Es ist erst mal eine gewisse Leere da. Diese kann Angst machen, denn wir haben es lieber sicher und vorhersehbar. Es braucht eine Portion Vertrauen, Mut und Geduld. Wie Loslassen und Akzeptanz sind auch dies wesentliche Elemente, die mit der Achtsamkeitspraxis und Meditation gestärkt werden und sich gegenseitig beeinflussen.&nbsp;Entwicklung heisst stets Veränderung. „Panta Rhei“ – alles fliesst. Wir ändern uns, alles um uns herum ändert sich ständig. Lassen wir das fixe Bild von uns selbst los, können wir wirklich wachsen &#8211; und, noch erfreulicher, auch unser eigenes Leben leben – das, was unserem Herzen entspricht.&nbsp;</h5>



<h4 class="wp-block-heading">ÜBUNG</h4>



<h4 class="wp-block-heading">&nbsp;<strong>Negative Gedanken loslassen</strong></h4>



<h5 class="wp-block-heading">Viele Gedanken sind negativ. Oft sind es Ereignisse in der Vorstellung, die uns beunruhigen oder traurig machen und nicht das, was im Augenblick geschieht. Wenn eine Freundin unser Treffen absagt, entscheidet mein Gedanke über das Ereignis darüber, ob ich es gut annehmen kann oder darüber eher traurig oder ärgerlich bin.</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Ich entscheide selbst, welche Gedanken ich zu einem Ereignis denke. Und ich kann mich jederzeit entscheiden, positive Gedanken zu denken. Folgende Fragen können helfen:</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Was für ein Gefühl löst dieser Gedanke bei mir aus? Ist dieser Gedanke hilfreich oder nicht? Was habe ich von diesem Gedanken? &nbsp;Stimmt es, was ich denke oder ist es nur eine Annahme? Finde ich einen alternativen Gedanken bzw. könnte ich die Situation auch anders sehen? Gibt es positive Gedanken zu dem Ereignis?</h5>



<h5 class="wp-block-heading">Schaue, wie sich deine Gefühle, deine Stimmung und Körperspannung ändern, wenn du dich auf die positiven Gedanken fokussierst. Atme langsam ein und aus, und fokussiere dich mehr auf deine Ausatmung. Stelle dir vor, du atmest aus, was du nicht mehr brauchst, und atmest Positives ein. </h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Freude stärken, Dankbarkeit erleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 12:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guten Tag und Hallo! Staunen über die Wunder der Natur &#8211; Dankbarkeit für das, was gerade da ist &#8212; wann ist dies einfacher als in der Natur? Und wann schöner als an einem Frühlingsmorgen? Mich befallen&#160;meist wohlige Gefühle von Freiheit, Weite und purem Glück, wenn ich im Wald inmitten zartem Grün der&#160;Buchen laufe, einfach dem [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Guten Tag und Hallo!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staunen über die Wunder der Natur &#8211; Dankbarkeit für das, was gerade da ist &#8212; wann ist dies einfacher als in der Natur? Und wann schöner als an einem Frühlingsmorgen? Mich befallen&nbsp;meist wohlige Gefühle von Freiheit, Weite und purem Glück, wenn ich im Wald inmitten zartem Grün der&nbsp;Buchen laufe, einfach dem Vogelgezwitscher lausche und einzelne Sonnenstrahlen durch die Baumkronen den Weg erhellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Natur ist ein prima Lehrer: Sie ist einfach da. Sie urteilt nicht. Sie genügt sich selbst. Sorgt sich&nbsp;nicht ums Morgen oder was gewesen ist. Ein wirklich schönes Modell, finde ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Natur ist Achtsamkeit zu üben einfacher als man denkt. Hier eine kleine Übung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HÖREN.</strong> Stehe oder sitze einfach entspannt, und öffne dein Gehör für die Töne und Geräusche, die kommen.Und gehen. Hafte an nichts an. Bleibe offen und urteilsfrei für alles, was erscheint.&nbsp;Von wo kommen die Geräusche? Was ändert sich vielleicht beim längeren Lauschen?Kann ich Richtungen ausmachen? Vielleicht kann ich zählen, wieviele&nbsp;Vögel ich hören kann?<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Übung&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DANKBARKEIT</strong>. 1 Minute Meditation und Dankbarkeit jeden Morgen oder jeden Abend nach etwas, das du eh machst (Tee trinken, Zähne putzen, Hände waschen&#8230;). Die Länge der&nbsp;Meditation steigern, sofern du Lust dazu hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich wünsche allen alles Gute &#8211; und einen genussvollen Frühling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lioba</p>
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		<title>Wut &#8211; tut gut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 13:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit und Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wut tut gut]]></category>
		<category><![CDATA[Wut verstehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oft fühlen wir uns nicht nur wütend, sondern nach einem Wutanfall auch noch hilflos. Wie können wir gelassener mit so einem heftigen Gefühl umgehen? Verstehen: Es ist hilfreich, Wut zu verstehen. Sie entsteht, wenn wir durch eine Handlung oder eine Situation ein für uns wichtiges Bedürfnis nicht bekommen. Wir werden etwa nicht angehört, anerkannt oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Oft fühlen wir uns nicht nur wütend, sondern nach einem Wutanfall auch noch hilflos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie können wir gelassener mit so einem heftigen Gefühl umgehen?</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Verstehen:</strong> Es ist hilfreich, Wut zu verstehen. Sie entsteht, wenn wir durch eine Handlung oder eine Situation ein für uns wichtiges Bedürfnis nicht bekommen. Wir werden etwa nicht angehört, anerkannt oder werden an etwas gehindert, was uns wichtig erscheint. Wut ist Energie, bringt uns in Aktion. Wir sehen oft nur noch die Situation und das Gegenüber, der uns dazu gebracht hat, wütend zu werden. Wir sind im Stress mit allen körperlichen Reaktionen. Ein bewussteres Umgehen gerade mit einem so grossen Gefühl, ist nicht einfach, aber es lohnt sich. Denn in der Wut steckenzubleiben, uns wiederum darüber zu ärgern („Ich sollte nicht wütend werden“), verschlimmert alles nur noch. Wir können jedoch lernen, diese Energie zu nutzen. Wut ist an sich nicht negativ und erkennen wir die Wut als etwas an, das seine Berechtigung hat, lernen wir, sie anzuerkennen. Sie hat gute Gründe, da zu sein! Wir können uns bewusst machen, um welches Grundbedürfnis es gegangen ist: Um Respekt, Gesehen werden, Zuneigung? So kann sich die Wut in eine positives Gefühl und Stärke umwandeln.</li><li><strong>Erkunden:</strong> Hilfreich ist es, die Wut in einer Meditation zu erkunden. Wir stellen uns die Situation vor, die uns wütend gemacht hat. Wie fühlt sich die Wut im Körper an? Wo spüre ich sie genau, als Druck, Spannung im Nacken, klopft das Herz stärker etc.? Welche Gedanken begleiten diese Empfindungen? In der Situation selbst können wir auch unseren Körper spüren, vor einer vorschnellen Reaktion innehalten, den Atem wahrnehmen und vielleicht auch eine Hand aufs Herz legen. Abwarten, bis der „Anfall“ abgeklungen ist und später in Ruhe die Wut erkunden.</li><li><strong>Verständnis für andere:</strong> Wenn wir uns unserer eigenen Wut annähern und lernen, sie anzuerkennen, sehen wir, dass meist „weiche“ Gefühle dahinter stecken. Hinter einem „harten“ Gefühl steckt stets ein weiches, das wir nicht sehen, weil es oft so weh tut. Trauer, Enttäuschung, das Gefühl der Ablehnung, das tiefe menschliche Bedürfnis nach einer gerechteren Welt könnten solche Gefühle sein. Wenn wir erkennen, was uns wirklich bewegt und wütend macht, können wir auch bei anderen Menschen mehr Verständnis für deren Wut aufbringen. Denn vielleicht will der andere ja nur gesehen und gehört werden.</li><li><strong>Vergeben:</strong> Hilfreich kann es sein, anderen zu vergeben. Das tönt sicher einfacher als es ist, aber die Absicht allein, zu versuchen, jemanden zu vergeben, kann schon einiges in uns verändern. Hierbei sieht man wieder die Situation vor sich und kann sich klar machen, dass es vergangen ist. Man kann der anderen Person oder sich selbst Vergebung anbieten, indem man innerlich sagt: „Ich vergebe dir.“ Wie fühlt sich das im Körper und Geist an? Was ändert sich mit der Zeit, wenn ich dies öfters machen?</li></ul>
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		<title>Den &#171;Mut&#187;-Virus aktivieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 16:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#187; Wir müssen begreifen, dass es bei Achtsamkeit nicht darum geht, unser Leid zu heilen oder “in Ordnung” zu bringen, sodass wir irgendeine glücklichere Vergangenheit zurückkehren könnten. Achtsamkeit kann Heilung katalysieren, und zwar eine Bewältigung der Tatsächlichkeit von Dingen im gegenwärtigen Augenblick. Diese Heilung kann beginnen, wen wir damit in Kontakt kommen, wie verhaftet wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>&#187; Wir müssen begreifen, dass es bei Achtsamkeit nicht darum geht, unser Leid zu heilen oder “in Ordnung” zu bringen, sodass wir irgendeine glücklichere Vergangenheit zurückkehren könnten. Achtsamkeit kann Heilung katalysieren, und zwar eine Bewältigung der Tatsächlichkeit von Dingen im gegenwärtigen Augenblick. Diese Heilung kann beginnen, wen wir damit in Kontakt kommen, wie verhaftet wir unserer eigenen Geschichte sind, ja sogar hypnotisiert und abhängig sind wir von ihr.” (…) Jon Kabat-Zinn, Gründer des MBSR-Prgramms, Zitat aus dem Interview “Höchste Zeit aufzuwachen”, erschienen im Magazin “moment-by-moment.de </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Täglich, und noch mehr in dieser Zeit, werden wir mit negativen
Nachrichten konfrontiert. Dazu kommen Unsicherheit, Sorgen und zusätzliche
Belastungen. Manchmal auch Langeweile. Wie dem auch sei – wir sind alle besonders
gefordert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sich selbst und anderen Menschen Gutes zu schenken, ist mehr denn je sinnvoll.
Und ein Gegenmittel gegen Stress und dem Gefühl des Isoliertseins. Ein gutes
Essen, ein Spaziergang, Sonne tanken, für den Nachbarn einkaufen gehen, einen
guten Film zusammen schauen, mit jemandem telefonieren oder per WhatsApp / Zoom
online treffen – es gibt viele Möglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist es vor allem auch die Natur, die mich „rettet“ und täglich
aufbaut. Mitunter umarme ich auch mal einen Baum – wie heute nachmittag.
Einfach so. Das Gefühl der Rinde, seine Rauhheit und Festigkeit, die Stabilität
des Baumstammes zu spüren, den Geruch von Erde und Wald, die Sonnenstrahlen auf
dem Gesicht, die Vögel und der Wind um mich herum…. – all das wahrzunehmen für
einige Augenblicke bringt mich ins Hier und Jetzt. Beruhigt mich und sorgt für
Entspannung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch nie gemacht? Probieren Sie’s doch mal aus – vielleicht tut es gut. Sieht ja keiner. Und schaden kann es jedenfalls nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche allen eine (trotz allem) „gute“ Zeit mit schönen Augenblicken in der Natur und gemeinsamen Erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Lioba </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Da wir uns nicht treffen können, biete
ich ONLINE Meditationen und Kurse an. – <em>Let‘s
ZOOM together…</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meditationsstunden für jede/n</strong>: MO, DI, FR je  8-9  / MI 12-13  / DI 18 – 19  &amp;  20:30 &#8211; 21:30 / MI 19-10 / Do 19 – 20  <em>(</em>1. Std. gratis)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elternkurs: </strong>Morgens à 2,5 h am 18.4.
/ 24.4. / 25.4. / 15.5.20 &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtsamkeitsabende: </strong>20.4. / &nbsp;11.5.20 &nbsp;je 19 – 20.15</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Geben Sie gern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 17:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klar, werden wir sicher spontan sagen. „Ich gebe gern.“ Liebe, Anerkennung, Wertschätzung, Komplimente, Geschenke, Zeit&#8230; Geld..? Das Geben und unsere Bereitschaft, grosszügig zu sein, ist in der Weihnachtszeit bei vielen Menschen ein Thema. Es geht jedoch nicht so sehr ums materielle Geben, sondern um Grosszügigkeit an sich, für andere und für sich selbst. Die Entwicklung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Klar, werden wir sicher spontan sagen. „Ich gebe gern.“ Liebe,
Anerkennung, Wertschätzung, Komplimente, Geschenke, Zeit&#8230; Geld..?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geben und unsere Bereitschaft, grosszügig zu sein, ist in der Weihnachtszeit
bei vielen Menschen ein Thema. Es geht jedoch nicht so sehr ums materielle
Geben, sondern um Grosszügigkeit an sich, für andere und für sich selbst. Die Entwicklung
von Grosszügigkeit sei eine gute Übung, wie Jon Kabat-Zinn schreibt (Gründer
des MBSR-Programms und Meditationslehrer), um zu tiefer Selbstbeobachtung und
Selbsterforschung zu gelangen, eine gute Übung im Geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wäre es, sich selbst mehr zu geben – beginnend mit mehr Akzeptanz
für sich? Oder indem wir uns jeden Tag Zeit schenken, in der wir keinerlei Ziel
verfolgen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewusste Präsenz schenken, lautet also die Einladung. Das ist gar nicht
so leicht, sind doch immer so viele Dinge zu erledigen, vor allem jetzt, am Ende
des Jahres (Abschluss, Geschenke kaufen, Vorbereiten des Festes etc.). Jedoch täte
uns – wir wissen es genau! – gerade jetzt ein Gegengewicht zur Geschäftigkeit gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Achten Sie auf den Widerstand gegen den Impuls, zu geben, egal was es
ist. (Dem Gedanken etwa, dass das gerade nicht passt, den Sorgen um die Zukunft
oder dem Gedanken, dass ich ja eh immer so viel gebe, und das irgendwie nicht
gebührend gewürdigt wird. Oder dem Gedanken, dass ich selbst davon nichts habe
etc.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bedenken Sie, dass vielleicht nichts davon wahr ist, sondern dass es
einfach Gedanken sind, und wie Kabat-Zinn lehrt, „Formen von Trägheit,
Einengung und Selbstschutz“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Werden Sie sich der Motive und Absichten bewusst, wenn Sie geben. Vielleicht
gewinnen Sie mehr Klarheit über sich und ihre Beziehungen. Vielleicht bemerken
Sie einen Zuwachs an Energie, Verbundenheit und innerer Ruhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Geben hilft uns,
unserem inneren Reichtum gegenüber achtsamer zu werden“ </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jon Kabat-Zinn („Im
Alltag Ruhe finden“) </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Wintergrüsse und alles Gute</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Lioba </em><em></em></p>
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		<title>Einfach raus&#8230;</title>
		<link>https://schneemann-entspannt.ch/1849-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 08:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir in der Natur sind, erleben wir oft etwas Wichtiges, das uns auch dann helfen kann, bevor wir im Trubel zu versinken drohen. Es sind banale Dinge, an die &#8211; so erlebe ich es jedenfalls – uns die Natur immer wieder von Neuem erinnert. Sei es beim Betrachten einer schönen Blüte, der Struktur eines [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="text-align:left"></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir in der Natur sind, erleben wir oft etwas Wichtiges, das uns auch dann helfen kann, bevor wir im Trubel zu versinken drohen. Es sind banale Dinge, an die &#8211; so erlebe ich es jedenfalls – uns die Natur immer wieder von Neuem erinnert. Sei es beim Betrachten einer schönen Blüte, der Struktur eines Blattes oder wenn ein kleiner Schmetterling vorbeischaukelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können das wohlige Gefühl erleben, dass alles gut ist. Dass wir uns nicht beeilen müssen. Dass wir innehalten können und „zu Hause“ ankommen. Dass wir ein Teil dessen sind, was wir „Natur“ nennen. Dass wir schon alles haben, und in der Natur alles vollkommen ist. Wenn wir uns erlauben, auch das Handy auszuschalten &#8211; es hat wirklich einen Knopf, mit dem man das ganz ausschalten kann &#8211; und ganz im Hier und Jetzt sind, haben wir die Chance, zu erleben, wie es auch in uns stiller wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erleben wir auch wieder das schöne Gefühl, dass wir nichts verpassen. Das scheint ja heute ein grosses Problem zu sein. Wir wollen mithalten, sind immer erreichbar, ja kein Mail oder SMS übersehen, wissen, was auf Instagram läuft und sowieso, sind wir stets auf dem Laufenden, was so Schreckliches in der Welt passiert. Das hat sogar schon einen Namen: FOMO – „fear of missing out“. Erinnern wir uns also immer mal daran, da auszusteigen. Bewusst innezuhalten, zu riechen, schmecken, schauen, staunen, sich wundern. Rein ins einfache Erleben. Also, nichts wie raus! Vielleicht kommt dann JOMO ins Spiel: „joy of missing out“ – die Freude, etwas auszulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche einen schönen Herbstanfang!</p>
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